Rath-Kampe

Tarmstedter Freilandausstellung soll im Juli stattfinden

Die 72. Tarmstedter Ausstellung soll in diesem Jahr am seit sieben Jahrzehnten bewährten Termin des zweiten Juli-Wochenendes vom 9. bis zum 12. Juli 2021 stattfinden. Allerdings wird zunächst noch nicht der gewohnte Umfang einer Großveranstaltung mit mehr als 100.000 Besuchern in vier Tagen geplant.

Die Organisatoren haben sich dafür entschieden, in den nächsten Wochen erst einmal die Detailplanungen für die Freilandausstellung zu starten. Dafür hat der Aufsichtsrat der Ausstellungs-GmbH Anfang Februar einstimmig seine Zustimmung gegeben. In welchem Umfang später zusätzlich die publikumsintensiven Bereiche geplant werden, wird schrittweise entschieden werden. Das hat das Geschäftsführungsteam mit den Geschäftsführern Dirk Gieschen und Frank Holle, der Prokuristin Julia Wöltjen und dem Handlungsbevollmächtigten Jörg Weiss heute in einem Pressegespräch bekanntgegeben.

Der Norden trifft sich in diesem Jahr im Juli in Tarmstedt – wenn auch aus heutiger Sicht leider mit einem eingeschränkten Programm und mit einer begrenzten Besucherzahl.

„Wir müssen uns bei unseren Planungen an den bereits bekannten Rahmenbedingungen, den Erfahrungen anderer Veranstalter insbesondere aus dem vergangenen Herbst und den aus heutiger Sicht zu erwartenden Auflagen orientieren“, stellt das Geschäftsführungsteam einhellig fest. Das Team steht hierfür in engem Kontakt mit allen Beteiligten, Behörden und anderen Messeveranstaltern.

Sichere Veranstaltung mit Registrierung und begrenzter Besucherzahl

„Wir schließen uns den Argumentationen der Branchenverbände an, dass eine sichere Veranstaltung als Erstes im Sommer und draußen, mit einer begrenzten Besucherzahl bei verpflichtender Vorabregistrierung für einen bestimmten Besuchszeitraum und unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln und weiterer Auflagen möglich ist. Diese Voraussetzungen können wir sowohl technisch als auch organisatorisch erfüllen und wir werden sie in unseren Planungen berücksichtigen“, betonen die Ausstellungsorganisatoren.

Das Geschäftsführungsteam stellt weiter fest: „Der entscheidende Aspekt für den Planungsstart unter derzeit noch relativ unklaren Rahmenbedingungen ist, dass wir als öffentliches Unternehmen dafür Sorge tragen müssen, dass die Wirtschaftsförderungsfunktion der Veranstaltung für den ländlichen Raum in diesem Jahr wieder geboten werden kann.

 Wenn die Tarmstedter Ausstellung im Sommer 2021 stattfindet, haben die Aussteller, Lieferanten und Dienstleister mehr als 15 Monate zum Teil erhebliche Einschränkungen ihrer Aktivitäten verkraften müssen. Wir sehen uns in der Verantwortung, mit der Durchführung der diesjährigen Ausstellung möglichst vielen Ausstellern und anderen Beteiligten wieder eine Plattform für ihr Geschäft bieten zu können.

Das ist insbesondere für die vielen kleinen Unternehmen und Selbstständigen wie Händler und Handwerker, Lieferanten und Dienstleister sowie Freiberufler und Solo-Selbstständigen sehr wichtig. Für alle diese Beteiligte ist die Tarmstedter Ausstellung mitten im Sommer ein ganz wichtiger Baustein in ihrem Geschäftskonzept.

Ein erneuter Totalausfall würde viele dieser Beteiligten wirtschaftlich noch weiter in Gefahr bringen. Vor allem aus diesem Aspekt haben wir für unsere Planungen bereits jetzt erhebliche Rückendeckung auf allen Ebenen von der Kommune bis zum Land bekommen.“

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