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ZG Raiffeisen verzeichnet vierprozentigen Umsatzzuwachs

Die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen für die gesamte Agrarbranche spürt auch die ZG Raiffeisen. Zwar verzeichnet die Unternehmensgruppe für das vergangenene Geschäftsjahr einen vierprozentigen Umsatzzuwachs auf 1.156 Mrd. Euro.

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Während sich jedoch einzelne Sparten, darunter besonders der Bereich Energie, auch ergebnisseitig hervorragend entwickelten, litt das Betriebsmittelgeschäft enorm. „Einkommensdruck und die scharfe gesellschaftspolitische Diskussion haben zu einer tiefen Verunsicherung in der Landwirtschaft geführt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Ewald Glaser bei der Bilanz-Pressekonferenz.

Technik-Gruppe auf Wachstumskurs

Angesichts der teils sehr guten Entwicklungen in allen anderen Geschäftsbereichen behauptet sich die Unternehmensgruppe in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung gut. Dies gilt auch für die Agrar-Sparten Getreidevermarktung, Tiernahrung und Technik. Die ZG Raiffeisen Technik-Gruppe bleibt mit weiteren neuen Standorten auf Wachstumskurs und behauptete ihre Vertriebsstärke bei Traktoren.

Bei der ZG Raiffeisen Technik GmbH war eine Umsatzsteigerung um 11,1 Mio. Euro oder 10,9 Prozent zu verzeichnen. Das gegenüber 2018 um 2,4 Mio. Euro gestiegene Rohergebnis wurde durch um 1,3 Mio. Euro gestiegene Personal-, und Sachkosten reduziert. Das Finanzergebnis fiel durch geringere Beteiligungserträge eine Abschreibung auf Finanzanlagen und höhere Zinsaufwendungen um rund 1,0 Mio. Euro geringer als im Vorjahr aus. Daraus resultierend war der ausgewiesene Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung an die ZG Raiffeisen eG in Höhe von 1,5 Mio. Euro nahezu auf dem Vorjahresniveau von 1,4 Mio. Euro.

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