Die Knorr-Bremse AG vermeldet einen positiven Jahresauftakt.  |  Die Knorr-Bremse AG, Weltmarktführer für Bremssysteme und führender Anbieter weiterer Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, konnte im ersten Quartal 2024 ihre Profitabilität weiter steigern. - Copyright: Knorr-Bremse

Knorr-Bremse: Nachfrage und Umsatz steigen im ersten Quartal 2024

Positiv ist die Knorr-Bremse AG mit Hauptsitz in München in das Jahr 2024 gestartet. Das sollen die Zahlen für das erste Quartal 2024 belegen, die das Unternehmen nun veröffentlich hat. Demnach konnte das Unternehmen, das nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Bremssysteme und führender Anbieter weiterer Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, seine Profitabilität weiter steigern.

Die Nachfrage in beiden Divisionen – Systeme für Schienenfahrzeuge und für Nutzfahrzeuge – sei demnach solide. Für ersteres Segment betrug der Auftragseingang 1.062 Millionen Euro, wobei sie im Vorjahr noch rund 1 Milliarde betrug. Bei den Nutzfahrzeugen lag sie bei 1.051 Millionen, wobei der Auftragseingang im ersten Quartal 2023 noch auf 1.176 Millionen Euro beziffert wurde.

Umsatz und operatives EBIT steigen

Ein Plus wurde auch beim Umsatz verbucht. Dieses wird mit rund 3,5 Prozent und rund 1,97 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr angegeben. Das operative EBIT stieg um rund 24 Prozent auf 238 Millionen Euro. Die operative EBIT-Marge wuchs ebenfalls um zehn Prozent auf 12,1 Prozent.

Für beide Knorr-Divisionen konnte im ersten Quartal ein Auftragsvolumen von jeweils über einer Milliarde Euro erzielt werden.
Für beide Divisionen gingen Aufträge im Wert von jeweils über eine Milliarde Euro ein. – Copyright: Knorr-Bremse

„Mit dem starken Jahresauftakt 2024 sind wir sehr zufrieden. Wir konnten nicht nur in finanzieller Hinsicht punkten, sondern haben auch erste wichtige Meilensteine unseres Strategieprogramms ‚Boost 2026‘ erreicht“, zeigte sich Vorstandsvorsitzender Marc Llistosella zufrieden. Die Veräußerung von Kiepe Electric und SafetyDirect seien ein Beleg für die Profiloptimierung. Gleichzeitig würde die Konzernoptimierung konsequent umgesetzt werden. Beispiele hierfür sind nach Angaben der Aktiengesellschaft die erst kürzlich bekannt gegebene Akquisition des Bahnsignaltechnikgeschäftes von Alstom in Nordamerika. „Der Zukauf stärkt unser Rail-Business, das aufgrund der vielversprechenden Marktentwicklung, hoher Margen und seines sehr profitablen Service-Geschäfts für uns besonders wertvoll ist.“

Knorr-Finanzvorstand Weber zufrieden

Das Umsatzplus und die starke Margenentwicklung zum Jahresauftakt stimmen auch Finanzvorstand Frank Weber positiv. Diese positive Entwicklung sind laut seiner Aussage eine gute Basis für das laufende Geschäftsjahr. „Hierin spiegeln sich unsere vielfältigen Effizienzmaßnahmen, aber auch erfolgreiche Preisanpassungen wider. Knorr-Bremse verfügt über eine starke Bilanz, was uns operativ ein hohes Maß an Flexibilität ermöglicht. Die angestrebte Akquisition sollte unser starkes Kreditrating nicht beeinträchtigen“, erklärt Weber.

Finanzvorstand Markus Weber ist zufrieden mit dem Jahresauftakt.
Finanzvorstand Frank Markus Weber zeigt sich zufrieden mit dem Jahresauftakt. – Copyright: Knorr-Bremse

Insgesamt wird der Auftragseingang in den ersten drei Monaten – insbesondere dank des soliden Rail-Marktes mit außerordentlich hoher Nachfrage – mit 2.112 Millionen Euro beziffert. Der Auftragsbestand wuchs zum 31. März bereinigt um Kiepe Electric auf 6.728 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor lag diese Kennziffer bei 6.513 Millionen ohne Kiepe Electric. Der Konzernumsatz verbesserte sich um 3,5 Prozent auf 1.974 Millionen Euro (Q1/2023: 1.908 Millionen Euro). Dies sei auf eine signifikante Umsatzsteigerung von 12,7 Prozent der Division Systeme für Schienenfahrzeuge zurückzuführen. In der zweiten Division fiel der Umsatzrückgang mit vier Prozent geringer als erwartet aus.

Neben der insgesamt positiven Umsatzentwicklung sorgten gezielte Effizienz- sowie die erfolgreichen Preismaßnahmen für ein starkes Wachstum des operativen EBIT um 24,2 Prozent. Dadurch ergibt sich eine Verbesserung der operativen EBIT-Marge von zehn Prozent im Vorjahresquartal auf 12,1 Prozent. Auch beim Free Cashflow verzeichnete Knorr-Bremse mit -95 Millionen Euro im ersten Quartal eine deutliche Verbesserung von über 100 Millionen Euro im Jahresvergleich (Q1/2023: -199 Millionen Euro).

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