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Manitou Group: Umsatz um ein Viertel zurückgegangen

Im vierten Quartal 2020 konnte die Manitou Group einen Umsatz von 432 Millionen Euro, 13 Prozent weniger als im vierten Quartal 2019 erzielen. Der kumulierte 12-Monats-Umsatz erreicht 1.585 Millionen Euro, 24 Prozent weniger als 2019. Dem gegenüber standen im vierten Quartal 2020 Auftragseingänge für Geräte von 727 Millionen Euro (483 Millionen Euro im vierten Quartal 2019). Zum Ende des vierten Quartals 2020 hatte der Hersteller einen Auftragsbestand für Ausrüstung von 918 Millionen Euro gegenüber 595 Millionen Euro im Vorjahr.

Michel Denis, Präsident und Chief Executive Officer, erklärt: „Die Gruppe schließt das Jahr 2020 mit einem Umsatz von 1.585 Millionen Euro ab, der leicht über unseren Erwartungen liegt, und mit einem Rekordauftragseingang im letzten Quartal. Diese Abfolge der Erholung, die viel stärker ist als ursprünglich angenommen, spiegelt die enorme Arbeit der Teams wider und gibt der Gruppe neue Impulse für 2021. Im vierten Quartal beschleunigten sich die Kundenanfragen von Monat zu Monat und endeten mit einer bis Dezember unbekannten Größenordnung. Alle Regionen und Märkte waren dynamisch, einschließlich europäischer und nordamerikanischer Vermieter. Damit haben wir das Jahr mit dem zweithöchsten Auftragsbestand abgeschlossen, den wir noch nie erlebt haben.

Die Manitou Group verzeichnete im vierten Quartal 2020 einen hohen Auftragseingang. Werkbild Manitou

Dieser Anstieg unseres Auftragsbestands stärkt die wirtschaftliche Positionierung der Gruppe. Dies führt dazu, dass wir unsere Produktionsraten an allen Standorten beschleunigen. Dieses erhöhte Tempo wird unsere gesamte Lieferkette betreffen. Der gesundheitliche Kontext und die wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten sich jedoch auf das Geschäft im Jahr 2021 auswirken. Angesichts dieses viel günstigeren Kontextes und dieses exogenen Drucks erwarten wir für 2021 ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.“

Geschäftsüberblick nach Geschäftsbereichen

Der Geschäftsbereich Material Handling & Access (MHA) erzielte einen Quartalsumsatz von 275 Millionen Euro, was einem Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2019 und einem Rückgang von 30 Prozent über 12 Monate entspricht (-29 Prozent bei konstanten Wechselkursen und Umfang). Die Geschäftserholung war global. Alle Operationen konzentrierten sich auf die Beschleunigung der Produktionsraten und die Vorbereitung auf die neue Organisation der Gruppe.

Die Compact Equipment Products Division (CEP) erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 79 Millionen Euro, was einem Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2019 und einem Rückgang von 20 Prozent über 12 Monate entspricht (-19 Prozent bei konstanten Wechselkursen und Umfang). Die Erholung hat alle Märkte betroffen, insbesondere den nordamerikanischen Mietmarkt. Die Ankündigung der Schließung des Waco-Standorts und die Vorbereitung des neuen Organisationsplans der Gruppe haben die Teams ebenfalls stark mobilisiert.

Mit einem Umsatz von 79 Millionen Euro verzeichnete der Geschäftsbereich Services & Solutions – (S & S) einen Rückgang der Aktivität um zwei Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2019 und einen Rückgang um drei Prozent über 12 Monate (- drei Prozent auch bei konstanten Wechselkursen und Umfang). Das Geschäftsjahr 2020 zeigt erneut die Leistung und Widerstandsfähigkeit des Geschäftsbereichs der Division, der vierteljährlich fortfährt, um den Kundennutzen zu erhöhen.