Pöttinger

Pöttinger präsentiert neue Fronttank-Sämaschine

Pöttinger hat sein Programm der pneumatischen Sämaschinen AEROSEM FDD erweitert: Ab November 2021 gibt es neben den Sämaschinen mit den Arbeitsbreiten 4,0 und 5,0 m auch 6,0 m in klappbarer Ausführung mit einem Fronttank.

Die neue Pöttinger AEROSEM 6002 FDD (Copyright: Pöttinger)

Das neue Modell zeichnet sich laut Hersteller besonders in drei Bereichen aus:

1. Auf die Einsatzsicherheit wurde großes Ausgenmerk gelegt, um einen dauerhaften Betrieb – auch unter schwierigsten Bedingungen – an langen Arbeitstagen zu gewährleisten.

2. Durch die kurze und kompakte Bauweise von Kreiselegge und Säschiene ist der Gesamtschwerpunkt der Maschine sehr nahe an der Hinterachse.

3. Der Fronttank wurde neu konzipiert und hat einen durchgehenden Tankdeckel zur optimalen Befüllung sowie jetzt ein Volumen von 2.400 Liter bei der großen Tankvariante.

Der Fronttank mit maximaler Flexibilität im Einsatz

Der neu entwickelte Fronttank ermöglicht es, noch höhere Dosiermengen über die Förderstrecke zur Säschiene zu transportieren. Der Fronttank ist wahlweise mit einem Tankvolumen von 1.700 Liter oder 2.400 Liter verfügbar und jetzt mit einem durchgehenden, luftdichten Tankdeckel versehen. Bei der Entwicklung wurde besonderer Wert auf das Handling und die Zugänglichkeit beim Befüllen und Abdrehen gelegt, berichtet Pöttinger. Eine Bedienplattform mit zwei Stufen zur Erhöhung der Standposition gibt bessere Sicht in den Tank beim Befüllen. Bei der Auswahl des Fronttanks kann zwischen einer standardmäßigen Einfachdosierung oder der Doppeldosierung gewählt werden.

Das Dosierprinzip Single Shoot ermöglicht es, neben Saatgut auch Dünger, Untersaaten, Mikrogranulat oder einer weiteren Saatgutart in einem Arbeitsgang, mit in die Saatrille auszubringen. Dadurch wird maximale Einsatzflexibilität erreicht.

Wirtschaftliche Sämaschine

Die Säschiene der AEROSEM FDD wird über ein Verriegelungssystem an die Kreiselegge gekoppelt und ist innerhalb weniger Minuten an- oder abgebaut. Bei der neuen Säschiene sind beim Entkoppeln durch die fixe Verbindung von Säschiene und Verteilerkopf nur wenige Handgriffe notwendig, um die Säschiene von der Kreiselegge zu trennen. Dies spart Zeit und ermöglicht so schnell den Solo-Einsatz der Kreiselegge.

Bewährte Säschiene

Die kompakte, klappbare Säschiene mit kurzem Anbau sorgt für einen Schwerpunkt nahe am Traktor. Der Verteilerkopf sitzt auf der Säschiene und wird dank patentiertem System immer in senkrechter Position gehalten. Die patentierte Anlenkung des Verteilerkopfes sorgt für eine senkrechte Positionierung und somit perfekte Querverteilung, wie das Unternehmen weiter berichtet. Das bewährte DUALDISC Doppelscheibenschar mit 30 Zentimeter Scharschritt rundet die Saatgutplatzierung zum Boden hin ab. Der Schardruck lässt sich zentral mechanisch, optional hydraulisch und die Ablagetiefe leicht zugänglich von der Seite einstellen.

Die Saatgutverteilung wird über den Verteilerkopf mit den optional einzeln ansteuerbaren Auslässen (IDS) erledigt. Dem Fahrer ist es möglich, bei Vollausstattung die Fahrgassen-Spurbreiten und Bereifungsbreiten direkt am Terminal einzustellen und so die Fahrgassen richtig einzustellen.

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