Yanmar: Nettogewinn rückläufig

Yanmar Holdings gibt die vorläufigen konsolidierten Finanzergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 bekannt.

Die Einnahmen gingen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres um 10,9 Prozent auf 359.902 Millionen Yen (2830,95 Millionen Euro) im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das Betriebseinkommen lag bei 8461 Millionen Yen (66,55 Millionen Euro), 21,4 Prozent unter Jahr. Die ordentlichen Erträge stiegen um 6,8 Prozent auf 12.083 Millionen Yen (95,04 Millionen Euro). Der Nettogewinn betrug 6932 Millionen Yen (54,53 Millionen Euro). Ein Rückgang von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Abrechnungszeitraum für das Geschäftsjahr von Yanmar beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März.

Die Weltwirtschaft erwies sich im ersten Halbjahr 2020 aufgrund der weltweiten Rezession wegen der Ausbreitung der COVID-19-Infektion als äußerst herausfordern, so Yanmard. Obwohl sich einige Märkte erholen, bleibt die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund aufeinanderfolgender Wellen der Infektion erhalten.

Yanmar hat mit der Einführung der neuen Kompakttraktoren der YM3-Serie auf die Budget- und Zuverlässigkeitsanforderungen der Kunden reagiert.

Infolge der Erhöhung der Verbrauchssteuer im Vorjahr ist der Umsatz von Yanmar im landwirtschaftlichen Bereich auf dem japanischen Markt gesunken. Auch die Umsätze in den Geschäftsbereichen Baumaschinen und Energiesysteme gingen aufgrund schleppender Kapitalinvestitionen zurück. Außerhalb Japans stiegen die Umsätze für Yanmars Agrargeschäft in der ostasiatischen Region, wo es einigen Ländern gelungen ist, die Ausbreitung von COVID-19 zu kontrollieren. Die Umsätze im Baumaschinengeschäft sind durch die Akquisition von ASV im vergangenen Jahr gestiegen, während die Umsätze im Industriemotoren- und Komponentengeschäft aufgrund der schwergängigen Märkte in Europa und Nordamerika jedoch zurückgegangen sind. Infolgedessen sanken der Bruttoumsatz und das operative Geschäftseinkommen der Yanmar-Gruppe.

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