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Deutz und ASKO-Gruppe vereinbaren langfristige Partnerschaft

Deutz und die türkische ASKO-Gruppe haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Die Zusammenarbeit umfasst zunächst eine Liefervereinbarung für Motoren. Im Rahmen der Kooperation wird Deutz auch die lokale Präsenz des Bau- und Landmaschinenherstellers nutzen, um sein Servicegeschäft in der Türkei und Europa zu stärken.

Die ASKO-Gruppe stellt ihre Bau- und Landmaschinen künftig nahezu vollständig auf nachhaltige Deutz-Motoren um. (Copyright: ASKO)

In einer zweiten Phase beabsichtigen beide Parteien, die Local-Content-Vorschriften durch ein gemeinsames Joint-Venture-Unternehmen zu erfüllen. Dieses würde die betreffenden Motoren montieren und produzieren und dazu die bereits vorhandene Infrastruktur von ASKO nutzen. Deutz würde zusätzliche Investitionen sowie Technologie- und Produktions-Knowhow beisteuern.

Der Liefervertrag umfasst ein breites, auf die hohe EU-Emissionsrichtlinie Stufe V ausgerichtetes, Motorensortiment für die vier großen Marken der ASKO-Gruppe: MST, Başak Traktör, Starken und ELS Lift. Nach der Hochlaufphase erwartet Deutz, jährlich mindestens eine fünfstellige Zahl an Motoren an ASKO zu liefern und somit die bisherigen Lieferanten komplett zu ersetzen.

„Für uns bei ASKO sind kundenfreundliche Kauf-, Miet- und Betreiberlösungen enorm wichtig. Deutz, als Vorreiter für EU-Stufe-V-gerechte Motoren, bietet uns eine ideale Produktpalette, um die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Mit der Deutz-Expertise im Bereich der E-Mobilität, Wasserstoffmotoren oder Nutzung alternativer Kraftstoffe sind wir auch für zukünftige Anforderungen an unsere Antriebsysteme erstklassig aufgestellt“, sagt Sani Konukoğlu, Eigentümer, Präsident und Vorsitzender der ASKO-Gruppe.

„Wir freuen uns, mit ASKO eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen unserer Branche in Europa als wichtigen Kunden gewonnen zu haben. Diese Partnerschaft stärkt auch langfristig unser Servicegeschäft und bietet die Möglichkeit, unsere Wachstumsstrategie voranzutreiben“, sagt Michael Wellenzohn, Deutz-Vorstand für Vertrieb, Service und Marketing.

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